Wir - Michal Hammes, Lutz Böttcher, Heinz Unbehaun und Lothar Fritz - haben uns durch unseren gemeinsamen Bekannten Heinz zusammengefunden und eine 4er Marathonstaffel gebildet.

Für mich war es die erste Marathonstaffel überhaupt, die anderen 3 waren schon öfters dabei und haben die entsprechende Erfahrung. Wir waren einheitlich mit gelben Arque-Shirts ausgestattet und gingen als Team „Arque-Kelkheim“ an den Start. Unser Ziel war auf jeden Fall unter 3 Std.

Da war er nun, der erste Wettkampf nach Gründung unseres neuen Lauftreffs. Der Kreistadtlauf von Hofheim nach Höchst ist ein Volkslauf über 10 Kilometer zugunsten der Leberecht-Stiftung für geistig und körperlich behinderte Kinder.
Bei strahlend blauem Himmel trafen sich die Teilnehmer am Morgen in Hofheims Innenstadt. Der Kreistadtlauf ist aufgrund der abschüssigen Strecke bei den Läufern sehr beliebt. Eine Bestzeit ist hier immer drin.
Für mich war es nach 5 monatiger Verletzungspause im Winter, der erste Wettkampf nach langer Zeit. Mit einer Bestzeit war aus diesem Grund auch nicht wirklich zu rechnen.
Die Streckenführung direkt nach Start wurde in diesem Jahr aufgrund einer Bausstelle in der Fußgängerzone geändert, was sich als sehr positiv herausstellte. Hierdurch war auf dem ersten Kilometer mehr Platz für Überholmanöver.

Es scheint ungeschriebenes Gesetz zu sein und trotzt auch allen meteorologischen Vorhersagen. Am Tag des Mainz Marathons ist es typischerweise sonnig und über 20 Grad warm, so auch dieses Jahr. Was aber in Mainz wirklich gut, besser als allen anderen mir bekannten Marathons, funktioniert ist die Umschreibung einer Startnummer. Ich hatte meine über das Startnummern-Forum bezogen und die Umschreibung vor Ort hat vielleicht 5-10 Minuten in Anspruch genommen.
Was die Kilometer-Markierungen angeht, muss aber wohl ein Narr unterwegs gewesen sein. Und das bei einer deutschen Meisterschaft. Mit Gernot sind wir so unterschiedliche km-Zeiten gelaufen, dass es gar nicht stimmen konnte. Den ersten in 4:00, der zweite 4:08, der dritte in 4:45. Die Extra-Schleife, die eigentlich erst auf der zweiten Runde dran ist, wurde in die erste verlegt. Somit konnten wir dann aber auf der zweiten Runde den km 30 in 3:37! laufen.
Wie lang die Marathonstrecke (oder auch der HM) war, spielte bei einer Zeit von 2:58 nicht die große Rolle. Wer sonst noch mitlief? Michael Küpper ging über die HM-Distanz, Frank W. erreichte trotz der Hitze eine sehr gute 2:47.

Im November letzten Jahres hatte ich beim ARQUE - Runup einen Freistart gewonnen. Da war es natürlich Ehrensache, dass ich auch an den Start ging. Würzburg ist eine schöne Stadt und das Wetter war ideal für Ausflügler.

In den diversen Veranstaltungen ging der Marathon beinahe unter, obwohl er dieses Jahr neu angelegt war. Start und Ziel waren an das Congress Centrum Würzburg (CCW) verlegt worden, und die Anmeldung, Nudelparty, Kleiderabgabe und Marathonmesse fanden im CCW statt

Das Programm begann mit einer Cometogether-Party am Freitagabend. Am Samstag gab es diverse Showprogramme, Kinderläufe und die Startnummernausgabe bis 20 Uhr.

Am Sonntag durften zunächst die Walker auf ihre Strecke, bevor dann die Marathonis und die Halbmarathonis in 3 Blöcken im Abstand von jeweils 5 Minuten ab 9 Uhr gestartet wurden. Interessant an dem Würzburger Konzept ist, dass Marathon und Halbmarathon zur gleichen Zeit starten und dass man sich noch während des Laufs umentscheiden kann. D.h. wer sich nach 21,095 km noch fit fühlt, kann weiter laufen und bekommt dann die Marathonzeit ausgewiesen. Umgekehrt, schafft man die 42,195 km nicht, wird die Halbmarathonzeit angerechnet, unabhängig davon, wofür man sich angemeldet hat.

Über 5000 Läufer haben sich dieses Jahr zum traditionellen Schluchseelauf gemeldet. Die 18,4km lange Strecke führt auf idyllischen Wegen rund um den auf fast 1000m Höhe gelegenen Schluchsee. Damit gehört er im Dreiländereck zu den schönsten Landschaftsläufen. Schon der Start an der Schluchseehalle läßt die Stimmung brodeln, als die Läufer dem Schluchseelauf „Zum Geburtstag viel Glück" singen. Er ist dieses Jahr nämlich 25 Jahre alt geworden. Dann um 10:10Uhr geht es mit den ersten drei Startblöcken los. Die zweite Gruppe folgt dann um 10:50Uhr. Meine Frau hat sich mit ihrer Lauffreundin in die hintere Gruppe gestellt. Mir ist es jetzt schon fast zu warm und die Strecke führt teilweise auf sehr sonnigen Wald- und Wanderwegen entlang. So entschließe ich mich für die Mitte der ersten Gruppe. Zunächst geht es leicht hügelig durch den Wald. Hier herrscht wie immer dichtes Gedrängel und der Pace ist noch recht gemäßigt. Dann kommt das einzige Stück Straße bis zur Staumauer. Da ist endlich Platz und die Läufer legen richtig los.

Der älteste Duathlon Deutschlands feierte sein 20. Jubiläum

... und ein Hattrick

Beim Jubiläums-Duathlon (5,7-30-5,7) des Reinheimer Radsportclubs am 26. 4. waren leider nur 100 Teilnehmer/innen am Start. Das Wetter, die Strecke, die Organisation und die Kuchentheke hätten mehr verdient.

Das Rennen war für 250 Starter ausgeschrieben, stand aber am Anfang unter keinem guten Stern. Auf der alten Radstrecke wird teilweise die Fahrbahn erneuert, so dass zunächst das ganze Rennen in Frage gestellt war. Die Genehmigung für eine Ausweichstrecke kam erst in der zweiten Februarhälfte. Erst danach war klar, dass das Rennen stattfinden konnte. Hinzu kam, dass am gleichen Tag in Backnang die Deutschen Duathlon-Meisterschaften ausgetragen wurden.

Dieses Jahr war der Zürich Marathon ein einmaliges Ereignis. Die Westumfahrung von Zürich wird mit einem großen Fest eingeweiht. Ein Teil davon ist der Zürich Marathon. Der Start befand sich direkt auf der Autobahn am Eingang des Uetlibergtunnels. Es ist schon ein ungewohntes Gefühl, nach dem Start direkt in einen Tunnel zu laufen. Klaus und ich stehen mit leicht gemischten Gefühlen am Start, aber auch mit freudiger Erwartung. Meine Frau sucht noch ihre Lauffreundin und startet kurz nach uns.

Das Wetter ist zum Laufen ideal. Es ist bedeckt und rund 12°C warm. So ging es zunächst angenehm breiten und hellen Tunnel bergauf. Im Tunnel kommt uns bereit die Spitze entgegen, was mit laut starkem Jubel von allen Läufern begrüßt wird. Am Wendepunkt nach ca. 4 Kilometer die erste Versorgungsstelle und dann wieder in den Tunnel. Auf dem Rückweg durch den Tunnel wird es langsam unangenehm, weil die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit ansteigen. Am Tunnelende sind alle triefend naß. Es ist immer noch bedeckt aber jetzt geht's runter nach Zürich. Nach 13 Kilometern kommen wir an den See. Es ergibt sich ein einmaliger Blick über den See. Im Hintergrund die schneebedeckten Alpen im leichten Sonnenschein. Ab hier ist die Strecke gut besucht und an vielen Orten herrscht eine tolle Stimmung.