Hier ein kurzer Bericht von der alljährlichen Marathonstaffel in Mörfelden.

Alle Jahre wieder ein kleiner Formtest am Jahresanfang.
Mit nur 2 Teams sind wir dieses Jahr in Mörfelden angetreten.
Team 1 als "Tafkaps98" :-) bestehend aus Rene P.; Gernot; Michael Eitner als Gast und Tom hat die Strecke in 02:53:30 absolviert und ist damit als 9 Mannschaft in der Hautpwertung eingelaufen (von gesamt 52 gewerteten Staffeln).

Da wir kurzfristig den Rene einsetzen mußten der glücklicherweise noch lange keine 40 ist, sind wir leider nicht in die Masterswertung gekommen. Da hätten wir mit unserer Zeit nämlich das Treppchen knapp verpasst und wären 4 geworden.

Unsere "Senioren" unter dem Pseudo "never run alone" bestehend aus Robert, Frank, Stefan und Manni haben es mit 03:23:44 immerhin auf Platz 20 in der Masterswertung gebracht. (von 37 gewerteten Staffeln)

Das Wetter war dieses Jahr wie im Bilderbuch, es war zwar kalt, aber sonnig, die Strecke war trocken und griffig. Die Organisation wie immer perfekt.
Einen Dank schulden wir Robert, der die Meldung und die Verteilung der Startnummern übernommen hat. (und bis jetzt auch meine Startgebühr vorgelegt hat :-) )

Schade fand ich, daß wir dieses Jahr keine Mixed Staffel auf die Beine gestellt haben....

Am 19.11.2011 fand der diesjährige 15 km Lauf der aktuellen Lindenseelaufserie statt. Wunderbares Laufwetter lockte einen Trupp von uns nach Rüsselsheim, um zu angenehmer auch für Langschläfer kompatibler Zeit eine Runde größtenteils über Waldwege durch den Rüsselsheimer und Raunheimer Wald zu laufen.

Der Frankfurt Marathon sollte dieses Mal ein besonderes Ereignis werden. Nach der Absage von Berlin wollte ich in Frankfurt meinen 10. Marathon finishen und eine Bestzeit sollte her. Das Training habe ich schon Ende Juli begonnen und mit deutlich erhöhtem Umfang und vielen Intervalleinheiten sehr engagiert begonnen. Ende September wollte ich die schon lange angestrebte Marke von 3:30Stunden endlich knacken. Dann kam aus bekannten Gründen Ende August meine Absage für Berlin. Nach fast zwei Wochen Trainingsphase habe ich mich dann entschlossen einen ernsthaften Versuch in Frankfurt zu starten.

Mit seiner 49. Auflage ist Essen der älteste Marathon Deutschlands, während Frankfurt den Anspruch erhebt, mit seiner 30. Auflage der älteste City-Marathon Deutschlands zu sein. Für beide Marathons hatte ich gemeldet. Essen weil ich mit meinen Verwandten Leenas und meinen 70. Geburtstag nachfeiern wollte und für Frankfurt hatte ich bei Arque-Runup einen Freistart gewonnen.

Eine tolle Möglichkeit die beiden Veranstaltungen direkt zu vergleichen, wenn auch 3 Wochen Abstand etwas kurz für eine vollständige Regeneration sind. Aber ich wollte es versuchen.

Unser Ziel war möglichst konstant zu laufen und in ca. 1:40h ins Ziel zu kommen. Die Konstanz war da, aber wir waren ca. 5s zu langsam.
Trotzdem waren wir nach dem Lauf zufrieden.

Wir haben uns gegenseitig schön gezogen und kamen auch fast gleich an:
2011Hugenottenlauf

Robert,   1:41:47,5h
Jürgen,   1:41:50,6h
Lothar,    1:42:30,5h

Bei mir reichte das zum 2. Altersklassensieg im 2. Halbmarathon in diesem Jahr.

Nicht mit auf dem Bild, aber trotzdem dabei und für uns drei viel zu schnell war
Gernot, der  in 1:25:47,9 durchs Ziel lief.

... schnaufen jetzt seit bereits 11 Jahren in Folge landschaftsbegeisterte Marathonläufer. Mit diesem Slogan bewerben die Organisatoren den Hunsrück Marathon, der immer am letzten Wochenende des Monats August zum festen Bestandteil im Marathonkalender geworden ist. Bezeichnend für den Werbeslogan ist der überwiegende Teil der Marathonlaufstrecke - der Schinderhannes-Radweg von Emmelshausen nach Simmern. Noch vor wenigen Jahren diente diese Strecke als Linienverbindung der Hunsrückbahn, bevor sie nach Stillegung zu einem komfortablen Radweg umgebaut worden ist.

Die Wettkämpfe im Vorfeld waren sehr gut. Die olympische Distanz im Mai in Steinfurt war der erste tolle Einstieg. Ideale Bedingungen, flache Strecke, Sonnenbrandgefahr!

Die Mitteldistanz beim Moret-Triathlon Mitte Juni war auch gut, obwohl die Wetterbedingungen schon deutlich schlechter waren. Viel, viel Wind. Eine anstrengende Radstrecke mit vielen Höhenmeter und gefährlichen Abfahrten. Ein kräftiger Schauer beim Laufen.

Viel Trainingszeit habe ich durch meine Kampfrichtertätigkeit im Triathlon verloren. Besonders das Radeln hat darunter gelitten. Die Kilometer haben mir deutlich gefehlt.

Kurz vor dem Ironman drehen sich die Gedanken der Athleten in der Regel um die Frage „Neopren – ja oder nein“. Dieses Jahr war die entscheidende Frage, „Regnet es oder nicht“. Und es hat geregnet, mehrfach sogar.