Über 5000 Läufer haben sich dieses Jahr zum traditionellen Schluchseelauf gemeldet. Die 18,4km lange Strecke führt auf idyllischen Wegen rund um den auf fast 1000m Höhe gelegenen Schluchsee. Damit gehört er im Dreiländereck zu den schönsten Landschaftsläufen. Schon der Start an der Schluchseehalle läßt die Stimmung brodeln, als die Läufer dem Schluchseelauf „Zum Geburtstag viel Glück" singen. Er ist dieses Jahr nämlich 25 Jahre alt geworden. Dann um 10:10Uhr geht es mit den ersten drei Startblöcken los. Die zweite Gruppe folgt dann um 10:50Uhr. Meine Frau hat sich mit ihrer Lauffreundin in die hintere Gruppe gestellt. Mir ist es jetzt schon fast zu warm und die Strecke führt teilweise auf sehr sonnigen Wald- und Wanderwegen entlang. So entschließe ich mich für die Mitte der ersten Gruppe. Zunächst geht es leicht hügelig durch den Wald. Hier herrscht wie immer dichtes Gedrängel und der Pace ist noch recht gemäßigt. Dann kommt das einzige Stück Straße bis zur Staumauer. Da ist endlich Platz und die Läufer legen richtig los.

Dieses Jahr war der Zürich Marathon ein einmaliges Ereignis. Die Westumfahrung von Zürich wird mit einem großen Fest eingeweiht. Ein Teil davon ist der Zürich Marathon. Der Start befand sich direkt auf der Autobahn am Eingang des Uetlibergtunnels. Es ist schon ein ungewohntes Gefühl, nach dem Start direkt in einen Tunnel zu laufen. Klaus und ich stehen mit leicht gemischten Gefühlen am Start, aber auch mit freudiger Erwartung. Meine Frau sucht noch ihre Lauffreundin und startet kurz nach uns.

Das Wetter ist zum Laufen ideal. Es ist bedeckt und rund 12°C warm. So ging es zunächst angenehm breiten und hellen Tunnel bergauf. Im Tunnel kommt uns bereit die Spitze entgegen, was mit laut starkem Jubel von allen Läufern begrüßt wird. Am Wendepunkt nach ca. 4 Kilometer die erste Versorgungsstelle und dann wieder in den Tunnel. Auf dem Rückweg durch den Tunnel wird es langsam unangenehm, weil die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit ansteigen. Am Tunnelende sind alle triefend naß. Es ist immer noch bedeckt aber jetzt geht's runter nach Zürich. Nach 13 Kilometern kommen wir an den See. Es ergibt sich ein einmaliger Blick über den See. Im Hintergrund die schneebedeckten Alpen im leichten Sonnenschein. Ab hier ist die Strecke gut besucht und an vielen Orten herrscht eine tolle Stimmung.

Um 4:15 Uhr klingelte der Wecker. Zum zweiten mal stand heute der Obermain Marathon im fränkischen Bad Staffelstein in meinem Marathonkalender. Bad Staffelstein liegt etwa 20 km nördlich von Bamberg. Knapp 2,5 Stunden braucht man mit dem Auto aus dem Main Taunus Kreis dorthin. Am Möbelhaus Mann Mobilia in Eschborn pickte ich noch Lisa und Stefan auf, die mich auf der Reise begleiteten.

Der Obermain Marathon ist ein toller Landschaftslauf mit 700 Höhenmetern. Zuerst war es noch ein wenig neblig und kühl am Morgen, doch ab dem Startschuss um 9:00 Uhr gab es dann wie im letzten Jahr Kaiserwetter. Strahlend blauer Himmel, gute Fernsicht und angenehme Lauftemperaturen bereiteten den Marathonis beste Laufbedingungen.

Eigentlich wollte ich ja nur ein wenig Unkraut jäten am Samstag vormittag. Naja, es gibt halt doch eine ganze Menge zu tun unserem Gärtlein (beim Rasenaussäen sind wir immer noch nicht angekommen). Bislang kratzen wir da ja noch an der Oberfläche. Stefans Mutter hat uns einige Pflanzen mit gegeben, die eigentlich längst in der Erde sein sollten, aber immer ist irgendwas anderes wichtiger. Nicht zu letzt, der Versuch die Ursache für den Wassereinbruch im Keller zu beseitigen, der unser Haus hoffentlich nur kurzfristig in ein partielles Chaos verwandelte.

Nun denn, also ich bin so am Unkrautjäten, Stefan arbeitete derzeit die grünen Rasengittermatten vor dem Gartenhäuschen in den Boden ein. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Es ist schon mühsam ständig in Bodennähe herumzukrebsen. Aber egal, irgendwann hatte ich zumindest für kurze Zeit den Giersch besiegt und wollte eigentlich nur zwei drei Unkräutlein im Vorgarten raushäckeln. Dabei blieb es aber nicht. Da wir auch in den Vorgarten die Rasengittermatten einbringen wollten, dachte ich, hm ich könnte ja den Boden schon dafür vorbereiten. Und harkte so vor mich hin, ganz versunken in die Arbeit mit Mutter Erde. Der Boden ist übrigens über und über mit Wurzeln durchzogen, die teils leicht (mit entsprechendem Anhang und teils schwer mit noch größerem Anhang - Bäume) herauszuziehen waren (nicht die Bäume Winken).

Es ist ja bekannt, dass in Mörfelden die Witterungsbedingungen sehr unterschiedlich ausfallen können. Beim diesjährigen Halbmarathon war es zwar zum Start recht kalt (ca. -4C), dafür aber sonnig und die Strecke sehr gut zu laufen. Hier die Ergebnisse der Passtschon Beteiligung: Gernot 19.Gesamt, 7. M40 in 1:24:20, Detlev Enkler 225. 49.M45 in 1:55:35, Claudia schaffte als Gesamt 144. in 1:44:06 es als dritte in der W40 auf das Siegertreppchen. Selber hatte ich mir eine 1:22 vorgenommen, aber mit 1:23:25 deutlich verfehlt. Im Gesamtklassement war das für Platz 17. und in der M45 für Platz 3 gut.

Gesamtergebnisliste

485 hm auf 30 Km...

so heißt es bei dem alljährlichen letzten Test für die ersten Marathons die anstehen, bei "Rund um den Winterstein" des ASC Marathon Friedberg. Das Rennen fand zum 33. mal statt und die Organisation war wie immer gut. Nebenbei wird immer ein 5er und ein 10er Lauf gestartet. Bei dem 30 km Lauf waren es dieses Jahr annähernd 900 Teilnehmer!, was die Organisation natürlich an ihre Grenzen bringt, viel mehr geht nicht….

Die Strecke hat es in sich. Die ersten 20 km sind mit Anstiegen und Rampen gespickt (fast alle der 485 HM ), welche sehr an die Kraft und Substanz gehen, dann folgen fasst nur noch 10 km bergab, wo noch mal sehr viel Zeit gut gemacht werden kann.

Wer hatte diese blöde Idee mit dem Halbmarathon? Ich hatte doch bereits nach dem Letzten gesagt, dass ich keinen mehr laufen möchte. Viel zu anstrengend und viel zu viele Knochen, die danach schmerzen. Aber irgendwie reizt eine neue Bestzeit dann doch. Allerdings war das Vorbereitungstraining nicht sehr organisiert und wie immer haben wir viel zu spät angefangen und viel zu wenig trainiert. Am Dienstag vor dem Lauf hab ich mal für 3km das Wettkampftempo ausprobiert und bin fast zusammengebrochen. Na das wird ja eine schöne … Lauferei.

Mit Konni im Gepäck ging’s am Freitag mit dem Flieger nach Berlin. Das Wetter zeigte sich von seiner absoluten Schoki-Seite, und so musste ich mir auf der Messe erst noch eine kurze Laufhose besorgen – mit einem „schnellen Tier“ drauf – vielleicht hilft es ja wasbiggrin.